IT Security Summit
Sicherung eines KI-gestützten Unternehmens
Vertrauen, Compliance und Innovation neu denken
Der IDC IT Security Summit ist die maßgebliche Veranstaltung für Führungskräfte aus Wirtschaft, Sicherheit und Technologie, um zu erörtern, wie Vertrauen, Governance und Resilienz in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gestellt werden können.
Wir treten in eine entscheidende Phase der digitalen und Cybersicherheitsentwicklung ein. Laut der neuesten Studie von IDC werden die Ausgaben für IT-Sicherheit in Deutschland bis 2028 voraussichtlich zweistellig wachsen, angetrieben durch zunehmende Cyberbedrohungen, die Einführung von KI und Initiativen zur Modernisierung der Cloud. Die Cybersicherheitsagenda des Landes, die mit dem EU-KI-Gesetz, der NIS2-Richtlinie und DORA in Einklang steht, unterstreicht das nationale Engagement für Resilienz, Datenschutz und digitale Souveränität. IDC stellt außerdem fest, dass Software, Cloud-native Sicherheits- und Analyselösungen die am schnellsten wachsenden Segmente des deutschen Cybersicherheitsmarktes darstellen werden, da Unternehmen zunehmend auf integrierte und intelligenten Schutzmodelle setzen.
Agenda
Der IDC IT Security Summit ist der ultimative Treffpunkt für Führungskräfte aus Wirtschaft, Sicherheit und Technologie, die Vertrauen, Governance und Resilienz in den Mittelpunkt ihrer Strategien zur digitalen Transformation stellen möchten.
Erfahren Sie gemeinsam mit IDC-Analysten und Branchenexperten, wie Sie vertrauenswürdige digitale Ökosysteme aufbauen können, die Innovation mit Sicherheit verbinden. Gewinnen Sie Einblicke in die dynamischsten Branchen Deutschlands – darunter Finanzen, Energie, Fertigung und öffentliche Dienste – und nehmen Sie umsetzbare Konzepte mit, mit denen Sie Sicherheit zu einem strategischen Unterscheidungsmerkmal machen können, statt nur zu reaktiven Kosten.
2026 Prognose
Bis 2028 werden 40 % der Unternehmen autonome, agentenbasierte Plattformen zur Quantifizierung von Cyberrisiken einsetzen, um Sicherheitsmetriken in finanzielle Risiken umzuwandeln und damit Budgets, Kontrollen und M&A-Risikobewertungen zu steuern.
Kernthemen
Regulierung, Resilienz und Wertschöpfung
Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ist nicht länger eine Belastung für das Backoffice, sondern ein strategischer Faktor. Wir werden untersuchen, wie Unternehmen gesetzliche Vorschriften (Datenschutz, Cybersicherheitsgesetze, neue KI-/Technologieregeln) in ihre Kerngeschäfte integrieren und Anforderungen in Hebel für Resilienz, Vertrauen der Stakeholder und Geschäftswert verwandeln können. Zu den wichtigsten Themen gehören Cyber-by-Design, Überprüfbarkeit, Lieferantenverantwortung und Kontinuität angesichts von Störungen.
KI, Automatisierung und verantwortungsvolle Innovation
KI und intelligente Agenten verändern die Art und Weise, wie Sicherheit gewährleistet wird, aber mit großer Macht gehen auch Risiken einher. Wir werden uns mit dem pragmatischen Einsatz von KI befassen: Governance-Modelle, Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch, Priorisierung von Anwendungsfällen mit großer Wirkung und die Ausrichtung von KI-Systemen auf Vertrauen, Transparenz und Verantwortlichkeit.
Betrieb, Analytik und Ausfallsicherheitstechnik
Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung sind heute eher kontinuierliche Zyklen als einzelne Ereignisse. Wir werden uns eingehend mit fortschrittlichen Analysen, verwalteter Erkennung und Reaktion, Orchestrierung, Sichtbarkeit externer Bedrohungen (Lieferkette, Dritte) und Resilienzmetriken befassen, um die Wirksamkeit der Sicherheit zu operationalisieren.
Der Faktor Mensch: Führung und Kultur
Technologie allein garantiert keine Sicherheit. Führung, Kultur und Kompetenzentwicklung müssen aufeinander abgestimmt sein. Wir werden uns darauf konzentrieren, Teams zu transformieren, Sicherheitsverantwortung funktionsübergreifend zu verankern und Führungskräfte zu befähigen, mit dem Vorstand, den CEOs und den Geschäftsbereichen die Sprache von Risiko und Vertrauen zu sprechen.
Incident und Wiederherstellung des Vertrauens
Verstöße werden immer vorkommen, aber entscheidend ist, wie ein Unternehmen darauf reagiert. Wir behandeln Krisenkommunikation, forensische Maßnahmen, den Umgang mit Aufsichtsbehörden, Versicherungen, die Wiederherstellung des Vertrauens der Stakeholder und die Umwandlung von Widrigkeiten in Glaubwürdigkeit.
Sektor- und Domänen-Sicherheitsherausforderungen
Verschiedene Branchen und Umgebungen stellen einzigartige Sicherheitsanforderungen. Wir konzentrieren uns auf die Sicherung kritischer Infrastrukturen (Energie, Versorgungsunternehmen), vernetzter Geräte und IoT, Gesundheitswesen, Finanzwesen und neuer Umgebungen wie Smart Cities oder industrielle Systeme.
2026 Prognose
Bis 2028 werden KI-Agenten 80 % der SOC-Warnmeldungen in den meisten SOCs weltweit triagieren.
Advisory Board
Tareq Ahmadi
Chief Information Security Officer und Mitglied der Geschäftsleitung
BITMARCK
Biografie lesen
Tareq Ahmadi
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 9:30 am
End User Keynote: BITMARCK – Unsere Reaktionen auf den Cyberangriff und die Lehren daraus
Tareq Ahmadi gibt in Konsequenz aus einem erfolgreich abgewehrten Angriff seine Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage, zur notwendigen Weiterentwicklung von Cyber-Resilienz und zur strategischen Frage, wie sich Organisationen in einem zunehmend dynamischen und geopolitisch angespannten Umfeld künftig aufstellen müssen. Seine Kernbotschaft lautet: Cybersecurity ist heute vor allem Geschwindigkeit. Die geopolitische Lage, die Professionalisierung der Angreifer und der Einsatz von KI verändern die Spielregeln. Schwachstellen werden schneller gefunden, Angriffsmöglichkeiten schneller erkannt und ausgenutzt. Für Organisationen bedeutet das: Die Zeit zwischen Erkennen, Bewerten, Entscheiden und Beheben wird immer kürzer (z.B. Anthropic’s Claude Mythos). Genau deshalb reicht es nicht mehr aus, Cybersicherheit nur als technische Schutzfunktion zu verstehen. Wir müssen Security stärker als Steuerungs-, Architektur- und Resilienzaufgabe denken.
John Sellmann
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 4:25 pm
End User Keynote: Ohne Data Classification keine sichere KI: Wie Datenklassifizierung Compliance, Automatisierung und Innovation ermöglicht
Der sichere und produktive Einsatz von KI im Unternehmen beginnt nicht erst bei der Auswahl eines KI-Tools, sondern bei der Frage, wie Daten klassifiziert, verstanden und kontrolliert genutzt werden. Data Classification bildet dabei ein zentrales Fundament, um sensible Informationen zu schützen, regulatorische Anforderungen einzuhalten und KI-Anwendungen verantwortungsvoll in Geschäftsprozesse zu integrieren.
Der Vortrag zeigt aus der Praxis eines Anwenderunternehmens, warum Datenklassifizierung ein entscheidender Baustein für Vertrauen, Governance und sichere Innovation ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Data Classification nicht nur für Compliance und Informationssicherheit relevant ist, sondern auch die Grundlage für Automatisierung schafft. Anhand konkreter Beispiele – etwa der Ablösung manueller E-Mail-Korrespondenzen und hin- und hergeschickter Excel-Listen durch compliant gestaltete Automatisierungsprozesse – wird gezeigt, wie Unternehmen ihre Prozesse modernisieren können, ohne Kontrolle über Daten, Verantwortlichkeiten und Risiken zu verlieren.
Mark Child
Associate Research Director Mark Child of IDC’s European Security Group leads the group’s Endpoint Security and Identity & Digital Trust (IDT) research for both Western Europe and Central & Eastern Europe. He monitors developments in security technologies and strategies as organizations address the challenges of evolving business models, IT infrastructure, and cyberthreats. Mark’s coverage includes in-depth security market studies, end-user research, white papers, and custom consulting.
Mark supports IDC’s global products, including Security Trackers, Security Spending Guides, and Security FutureScapes. He is a regular speaker at IDC events across Europe, including European Security Road Shows and the CISO Summit. Mark also presents at custom events and webinars for security vendors.
Prior to joining IDC in 2004, Mark worked at the Prague Business Journal and as a research analyst for market research firm NFO AISA. Mark Child earned a Bachelor of Science from the University of Brighton.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 9:10 am
IDC Opening Keynote: Security & Trust 2027 – Securing the AI-Powered Enterprise
Europe is at a strategic inflection point. According to IDC’s latest research, security spending in Europe is forecast to reach nearly $60 billion by 2028 as organizations respond to intensifying cyber threats, expanding regulatory frameworks, and a surge in stakeholder demand for digital trust and sovereignty. Software and cloud-native security solutions are expected to account for a majority of global security spend by 2028, as enterprises accelerate their adoption of integrated, analytics-driven protection.
At the same time, AI is reshaping the security landscape in Europe. IDC research shows that more than half of European organizations are already running AI-enabled work models, while nearly 70% expect AI-driven disruption within the next 18 months. For European security leaders, this represents both a strategic opportunity and a growing area of risk. AI is enhancing threat detection, automation, and decision-making, yet it is also being exploited by adversaries to scale attacks and manipulate data. As a result, European organizations are prioritizing investments in AI-powered security analytics, identity and access management, and managed detection and response to stay ahead of threats while maintaining transparency, compliance, and governance.
Tareq Ahmadi
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 9:30 am
End User Keynote: BITMARCK – Unsere Reaktionen auf den Cyberangriff und die Lehren daraus
Tareq Ahmadi gibt in Konsequenz aus einem erfolgreich abgewehrten Angriff seine Einschätzung zur aktuellen Bedrohungslage, zur notwendigen Weiterentwicklung von Cyber-Resilienz und zur strategischen Frage, wie sich Organisationen in einem zunehmend dynamischen und geopolitisch angespannten Umfeld künftig aufstellen müssen. Seine Kernbotschaft lautet: Cybersecurity ist heute vor allem Geschwindigkeit. Die geopolitische Lage, die Professionalisierung der Angreifer und der Einsatz von KI verändern die Spielregeln. Schwachstellen werden schneller gefunden, Angriffsmöglichkeiten schneller erkannt und ausgenutzt. Für Organisationen bedeutet das: Die Zeit zwischen Erkennen, Bewerten, Entscheiden und Beheben wird immer kürzer (z.B. Anthropic’s Claude Mythos). Genau deshalb reicht es nicht mehr aus, Cybersicherheit nur als technische Schutzfunktion zu verstehen. Wir müssen Security stärker als Steuerungs-, Architektur- und Resilienzaufgabe denken.
Florian Jörgens
Florian Jörgens entwickelte 2002 sein berufliches Interesse
an der Informationstechnologie.
Während seiner Tätigkeit als Fachinformatiker für
Systemintegration bei der T-Systems International GmbH in der Anwendungs- und
Systembetreuung erwarb er den Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik.
Nach weiteren Erfahrungen in der IT-Prüfung bei
PricewaterhouseCoopers und einem MSc. in IT-Management war Florian Jörgens
anschließend bei E.ON in Essen als Manager für die Informationssicherheit der
gesamten deutschen Vertriebsorganisation verantwortlich.
Im März 2019 übernahm er als Chief Information Security
Officer bei der LANXESS AG in Köln die ganzheitliche Verantwortung für die
Informationssicherheit des Konzerns.
Heute ist Florian Jörgens Chief Information Security Officer
der Vorwerk Gruppe. Zusätzlich ist er als Keynote-Speaker, Dozent, Autor und
wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Hochschulen tätig. Darüber
hinaus hält er Fachvorträge zu den Themen Informationssicherheit, Awareness und
Cybersicherheit.
Florian Jörgens wurde im September 2020 vom CIO Magazin mit
dem Digital Leader Award in der Kategorie “”Cyber-Security””
ausgezeichnet.
Er ist Autor des Buchs The Human Firewall: Wie eine Kultur
der Cyber-Sicherheit geschaffen wird.”
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 4:45 pm
Closing End User Keynote: Hacked! 72 hours of a CISOs nightmare
Ein Ransomware-Angriff! Wie reagieren?
In dieser rundenbasierten Table Top Simulation schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle des CISOs und müssen Entscheidungen treffen, welche Einfluss auf den weiteren Verlauf haben.
Schaffen Sie es den größtmöglichen Schaden gering zu halten?
- Rundenbasierte Simulation eines Ransomware-Angriffs
- Interaktive Einbindung der Teilnehmer
- Vermittlung von Best-Practice-Ansätzen für das Krisenmanagement
- Welche Aufgaben hat der Vorstand, CIO, Leiter Kommunikation etc. – Lessons Learned aus der Praxis
Dorothée M. Mönch
In ihren über 30 Jahren Berufserfahrung in der IT, davon über 20 Jahre in leitenden Funktionen, hat sich Dorothée M. Mönch zunächst über Tätigkeiten im High Security Bereich bei Giesecke & Devrient zu einer breitaufgestellten Expertin im Cybersecurity Umfeld entwickelt, wobei sie sich u.a. in Stationen wie Munich Re, ITERGO, der Bundesbank, LBBW oder EnbW einbrachte. Schwerpunkt ihrer Arbeit war dabei immer auch das Umfeld mit seinen besonderen Anforderungen, etwa in der Regulatorik. Aktuell ist sie als Head of Secure Operations bei der Fidelity Fondsbank in Kronberg (Taunus) angestellt. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei jenen Herausforderungen, die hier in der zunehmenden Komplexität und den damit verbundenen Unsicherheiten begründet sind.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 10:10 am
End User Keynote: GRC und ISMS: Entscheidungen unter Unsicherheit und postheroisches Management – eine Wiederentdeckung
Governance, Risk und Compliance (GRC) sowie Informationssicherheit-Management-Systeme (ISMS) dokumentieren Anforderungen – lösen aber nicht die operative Komplexität.
- Komplexität verändert Führung: Einzelne Entscheider können die wachsenden Abhängigkeiten nicht mehr vollständig überblicken.
- Postheroische Führung organisiert Kommunikation und dezentrale Entscheidungen statt zentraler Kontrolle.
- Log4Shell zeigt: Entscheidend ist Handlungsfähigkeit, obwohl niemand die Gesamtlage kennt.
- Ziel: Resilienz durch Selbststeuerung statt mehr Prozesse, Dokumentation und „Ticket Overkill“.
Maximilian Obenaus
Maximilian Obenaus ist Chief Information Officer (CIO) der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV). In dieser Funktion verantwortet er die IT-Strategie, IT-Governance, Cybersecurity, Infrastruktur, Anwendungen sowie die digitale Transformation im Umfeld des öffentlichen Personennahverkehrs.
Nach seinem Studium der Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie der Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen war er zunächst Leiter des Bereichs Digitale Fahrgastinformation beim Karlsruher Verkehrsverbund. Seit 2019 leitet er die Stabsstelle Informationstechnologie von VBK, AVG und KVV und treibt die Weiterentwicklung von Cyber-Resilienz, Informationssicherheit und digitaler Transformation in einer KRITIS-nahen Unternehmensumgebung voran.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 11:50 am
Strategic Firesite Chat: Cyber-Resilienz – Von der Prävention zur Wiederherstellung
Cyber-Resilienz ist längst kein reines IT-Thema mehr – sie ist eine Geschäftsstrategie. In diesem Fireside Chat sprechen wir darüber, warum Prävention allein nicht ausreicht und wie Organisationen ihre Fähigkeit zur Wiederherstellung stärken müssen. Wir diskutieren die zentrale Rolle von Endpoints in modernen Cyber-Resilienzstrategien und beleuchten, welche Lösungen CIOs bei der Umsetzung unterstützen.
Christian Dittrich
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 2:00 pm
End User Keynote: „Dringende Unterlagen stehen zum Download bereit!“
Phishing-Prävention bei Grant Thornton AG: IT-Security Strategien im Spannungsfeld von hohem Mailaufkommen und hochsensiblen Mandanteninformationen.
Phishing-Angriffe professionalisieren sich mittels Künstlicher Intelligenz und Open Source ständig weiter. Die eine Lösung gibt es nicht. Christian Dittrich gibt ein Erfahrungsbericht aus der Praxis.
Jörg Rafflenbeul
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 9:50 am
End User Keynote: No Training = No Access
Wie Verbindlichkeit die Teilnahmequoten nachhaltig verändert – und warum Phishing-Simulationen (k)eine Kennzahl sind
Security Awareness wird in vielen Unternehmen noch immer als freiwillig oder schlicht als lästig wahrgenommen. Gleichzeitig bestehen Erwartungen daran, dass diese Maßnahme einen messbaren Beitrag zur Sicherheit des Unternehmens leistet.
Im Rahmen eines kurzen Impulsvortrags werden Erfahrungen aus der Einführung eines konsequenten „No Training = No Access“-Ansatzes vorgestellt, bei dem Verbindlichkeit zum zentralen Erfolgsfaktor wurde. Die Erfahrungen zeigen zugleich, dass Security Awareness nicht isoliert betrachtet werden darf und nur im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen und Prozessen im Unternehmen zusätzliche Mehrwerte entstehen.
Jan Seeger
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 2:50 pm
End User Keynote: IT-Konsolidierung: Der Weg vom Flickenteppich zur sicheren Festung
Seit 16 Jahren unterstützen die Gesellschaften der Auxilium Gruppe alle Menschen, die Unterstützung aus Sanitätshäusern brauchen. Die inzwischen größte deutsche Gruppe in diesem Bereich entwickelt sich dabei von einer Gruppe von Unternehmen zu einer Unternehmensgruppe. Die IT wurde dabei als strategischer Bereich klar fokussiert – aus betrieblicher und insbesondere aus IT-Sicherheitssicht. Gemeinsam bauen die IT-Mitarbeiter der Einzelgesellschaften ihre Strukturen und bewältigen zusammen auch sicherheitstechnische Herausforderungen.
John Sellmann
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 4:25 pm
End User Keynote: Ohne Data Classification keine sichere KI: Wie Datenklassifizierung Compliance, Automatisierung und Innovation ermöglicht
Der sichere und produktive Einsatz von KI im Unternehmen beginnt nicht erst bei der Auswahl eines KI-Tools, sondern bei der Frage, wie Daten klassifiziert, verstanden und kontrolliert genutzt werden. Data Classification bildet dabei ein zentrales Fundament, um sensible Informationen zu schützen, regulatorische Anforderungen einzuhalten und KI-Anwendungen verantwortungsvoll in Geschäftsprozesse zu integrieren.
Der Vortrag zeigt aus der Praxis eines Anwenderunternehmens, warum Datenklassifizierung ein entscheidender Baustein für Vertrauen, Governance und sichere Innovation ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Data Classification nicht nur für Compliance und Informationssicherheit relevant ist, sondern auch die Grundlage für Automatisierung schafft. Anhand konkreter Beispiele – etwa der Ablösung manueller E-Mail-Korrespondenzen und hin- und hergeschickter Excel-Listen durch compliant gestaltete Automatisierungsprozesse – wird gezeigt, wie Unternehmen ihre Prozesse modernisieren können, ohne Kontrolle über Daten, Verantwortlichkeiten und Risiken zu verlieren.
Oguz Sirin
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 4:05 pm
End User Live Talk: Von der Pflicht zur Stärke – NIS2 und KRITIS als strategischer Hebel für Betreiber kritischer Infrastruktur
NIS2 und das novellierte BSIG stellen KRITIS-Betreiber vor erhebliche Anforderungen – doch hinter der Compliance-Last steckt ein strategischer Hebel. Dieser Talk zeigt anhand eines Praxisbeispiels aus der Energieinfrastruktur, wie Gap-Analysen, Lieferantenrisikomanagement und die Vorbereitung auf den KritisV 2026 nicht als bürokratische Pflichtübung, sondern als Grundlage für echte Resilienz und messbaren Mehrwert umgesetzt werden können.
Gevorg Stepanyan
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 11:00 am
End User Keynote: Lessons Learned aus der Praxis eines CISOs im Gesundheitswesen
Der Vortrag behandelt folgende Aspekte:
- Aktuelle Cyber-Bedrohungslage im Gesundheitswesen
- Aufbau einer mehrstufigen Sicherheitsarchitektur (Defense in Depth), u. a. mit mehrstufigen Firewalls und Netzwerksegmentierung
- E-Mail-Sicherheit und Phishing-Abwehr – Erfahrungen aus Awareness-Kampagnen und Phishing-Simulationen
- Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Absicherung des Remote-Zugriffs
- NIS-2 in der Praxis – von regulatorischen Anforderungen zur operativen Umsetzung
- Der Vorstand als Erfolgsfaktor – warum Cybersecurity heute Führungsaufgabe ist
- Cyber-Resilienz und Krisenmanagement – organisatorische und technische Maßnahmen für den Ernstfall
- Ein Ausblick auf AI Governance und zukünftige Herausforderungen
Aydin Tekin
Als Senior Sales Engineer bei Ping Identity entwickelt Aydin Tekin gemeinsam mit Kunden in der EMEA-Region moderne Identity-Lösungen, die starke Sicherheit mit bester User Experience vereinen. Im engen Austausch mit Sales, Product und den Kundenteams übersetzt Aydin komplexe technische und geschäftliche Anforderungen in praxisnahe Architekturen auf der Ping-Plattform. So hilft Aydin Unternehmen dabei, Zero Trust und die digitale Transformation konkret umzusetzen. Aydins Herz schlägt dafür, das volle Potenzial von Identitätsmanagement als strategischen Business-Treiber nutzbar zu machen.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 11:20 am
Strategic Partner Keynote: The Eclipsed Identities – So bauen Sie eine Partner-Identity-Fabric auf
Klassische Identity-Systeme wurden für eigene Mitarbeitende oder Endkunden entwickelt, nicht für komplexe Partner-Ökosysteme. Je stärker Unternehmen jedoch über B2B-, B2B2C- oder Multi-Entity-Modelle wachsen, desto häufiger fallen Partner-Identitäten durch das Raster. Die Folgen: stückwerkhaftes Onboarding, ungeklärte Zuständigkeiten, fehlende Skalierbarkeit und steigende Sicherheitsrisiken. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, wie sich große Nutzerzahlen durch delegierte Administration, flexible Vertrauensgrenzen und schlanke Governance effizient ohne schwerfälligen Prozessaufwand anbinden lassen.
Aamir Haroon
Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in Technologie und Cybersicherheit ist Aamir Haroon Senior Enterprise Solution Engineer bei 1Password. Seine Laufbahn begann im Bereich Cybersicherheit bei Intel Security und umfasst technische Presales-Beratung, Solution Consulting und strategische Kundenbetreuung. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Cybersicherheit, Identity and Access Management, Privileged Access Management, Testautomatisierung und DevSecOps. Heute unterstützt er Unternehmen dabei, Zugriffe für Menschen, Maschinen und KI-Agenten abzusichern und auf die neuen Anforderungen moderner Identitätssicherheit zu reagieren.
Aamir arbeitet mit Unternehmen in der DACH-Region und begleitet Technologieevaluierungen, Transformationsvorhaben und strategische Sicherheitsinitiativen. Dabei bringt er technische Teams, Sicherheitsverantwortliche und Führungskräfte zusammen und übersetzt komplexe Technologieentscheidungen in klare geschäftliche Ergebnisse.
Jens Egger
Jens Egger ist ein erfahrener technischer Senior Sales Engineer, der seit vielen Jahren in der Cybersicherheitsbranche tätig ist. Er verfügt über umfassende technische Fachkenntnisse und fundiertes Wissen in den Bereichen Penetrationstests, Firewalls der nächsten Generation, Informations- und Datenschutz, Netzwerke sowie Bedrohungsschutz und -abwehr.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 11:35 am
Strategic Partner Keynote: Aus den Schützengräben der Cybersicherheit – Erfahrungsberichte aus 316.000 Pentests
Um den Gegner zu besiegen, müssen wir über das reine Verfolgen seiner Werkzeuge hinausgehen – wir müssen seine Denkweise verstehen.
Der traditionelle Ansatz in der Cybersicherheit hat sich unermüdlich auf das technische “Was” (Malware-Signaturen, TTPs) und das makroökonomische “Warum” (geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Treiber) konzentriert. Die nächste entscheidende Grenze in Intelligence und Verteidigung erfordert jedoch einen Wandel hin zum “Wer”: den Persönlichkeitsdynamiken, die Cyber-Bedrohungsakteure antreiben – und den Einsatz autonomer Tools, um ihnen auf Schritt und Tritt zu folgen.
Piotr Zakrzewski
Piotr Zakrzewski ist Commercial Account Executive für die DACH-Region bei Wasabi Technologies. In seiner Funktion unterstützt er Unternehmen und Partner bei der Entwicklung skalierbarer, wirtschaftlicher und cyberresilienter Cloud-Storage-Strategien. Sein besonderer Fokus liegt auf der Absicherung geschäftskritischer Daten, modernen Backup- und Recovery-Konzepten sowie dem Schutz vor Ransomware und anderen Cyberbedrohungen. Dabei verbindet er seine Erfahrung im Technologievertrieb mit einem klaren Verständnis für die geschäftlichen, technischen und regulatorischen Anforderungen moderner Unternehmen.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 3:10 pm
Tech Pitch: Backup im Visier – Warum Cyber-Resilienz mehr als Immutability braucht
Backup-Umgebungen sind heute ein zentrales Ziel von Ransomware-Angriffen. Angreifer versuchen nicht nur, Produktivdaten zu verschlüsseln, sondern auch Wiederherstellungsoptionen zu kompromittieren. Unternehmen benötigen daher Schutzkonzepte, die über klassische Backup- und Immutability-Ansätze hinausgehen.
Der Vortrag zeigt, wie zusätzliche Schutzebenen, versteckte Backup-Kopien und klare Recovery-Prozesse dazu beitragen können, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen zu erhöhen. Im Mittelpunkt stehen praktische Überlegungen zur Reduzierung von Risiken, zur Absicherung kritischer Datenbestände und zur schnellen Wiederherstellung nach einem Angriff.
Marcel Weber
Marcel Weber ist Senior Territory Manager bei Object First und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Consulting, PreSales und Sales. Seine Karriere führte ihn vom IT-Partner über Veeam zu Object First. Mit technischer Expertise, Vertriebserfahrung und einem klaren Blick auf die Herausforderungen moderner Datensicherung berät er Unternehmen in der DACH-Region rund um Cyber-Resilienz, Ransomware-Schutz und Immutable Storage.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 2:20 pm
Tech Talk: Angriffe unbeschadet überleben: Datenresilienz als Schlüssel
Anhand eines realen Angriffsbeispiels wird deutlich, wie Unternehmen selbst bei vollständig offengelegten Zugangsdaten handlungsfähig bleiben, Systeme erfolgreich wiederherstellen und warum Datenresilienz im Ernstfall über den Fortbestand entscheidet.
Nick Achter
Nick Achter ist Senior Sales Engineer Cyber Security bei Obrela und technischer Ansprechpartner für CISOs, Security-Architekten und IT-Entscheider rund um Managed Detection & Response. Die Kundenperspektive kennt er aus eigener Verantwortung: Als Director IT bei SPORTFIVE verantwortete er unter anderem eine Rechenzentrumskonsolidierung, die Migration in die Cloud sowie eine Microsoft-Tenant-to-Tenant-Migration an internationalen Standorten. Auf diese Erfahrung greift er zurück, wenn er heute Sicherheitslösungen zuschneidet.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 3:15 pm
Tech Pitch: Alte Muster, neue Technik – Drei Lücken aus dem KI-Alltag und wie man sie schließt
Schatten-KI, Zugänge ohne Besitzer, zu langsame Reaktionen: Zwei dieser drei Lücken kennen Unternehmen bereits aus der Cloud-Migration, eine ist wirklich neu. Der Vortrag ordnet die Lage anhand aktueller Branchendaten und zeigt, wie sich die Lücken mit freigegebenen Wegen, klaren Verantwortlichkeiten und vorab geklärten Mandaten schließen lassen.
Notis Iliopoulos
Notis Iliopoulos ist EVP für Managed Risk & Controls Services bei Obrela und verfügt über mehr als 28 Jahre Erfahrung in den Bereichen Informationssicherheit, Risikomanagement und Cybersecurity-Führung in Griechenland, dem Balkanraum, dem Nahen Osten und Mitteleuropa. Im Laufe seiner Karriere hatte er leitende Positionen in der Beratung, als CISO sowie in der Unternehmensführung inne und verantwortete komplexe Cybersecurity- und Risikomanagement-Initiativen in kritischen Branchen, darunter Telekommunikation und Finanzdienstleistungen.
Seine Schwerpunkte sind Cyber-Risikomanagement, Governance, Compliance, Informationssicherheitsstrategien und Resilienzprogramme. Er verfügt über einen MSc in Information Security vom Royal Holloway, University of London, sowie einen MSc in Management of Business Innovation & Technology. Darüber hinaus ist er als CISA (Certified Information Systems Auditor), CISM (Certified Information Security Manager) und ISO 27001 Lead Auditor zertifiziert.
Aaron Schlotterer
Aaron Schlotterer ist Director of Strategic Accounts bei Tanium. Zuvor war er dort als Strategic Account Executive, Account Executive und in verschiedenen Business-Development- und Sales-Funktionen tätig. Sein beruflicher Schwerpunkt liegt auf strategischem Vertrieb, Enterprise-Kunden, Cybersecurity und dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.
Veranstaltungssitzungen
One Day Event 2:30 pm
Tech Talk: Wenn Angriffe KI-Geschwindigkeit haben – warum Sichtbarkeit in Echtzeit die neue Grundvoraussetzung ist
Angreifer nutzen zunehmend KI-gestützte Werkzeuge, um Schwachstellen automatisiert zu identifizieren und Angriffe in einem Tempo auszuführen, das klassische, periodische Sicherheitsprozesse nicht mehr abbilden können. Während Scan-Zyklen und manuelle Inventarisierung noch in Tagen oder Wochen denken, bewegen sich moderne Bedrohungen in Minuten. Dieser Talk zeigt, warum Echtzeit-Transparenz über alle Endpunkte hinweg zur zentralen Grundvoraussetzung moderner Cyber-Resilienz wird – und wie Unternehmen von reaktiver Nachverfolgung zu proaktiver, kontinuierlicher Kontrolle ihrer IT-Umgebung gelangen. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, wie Organisationen die Lücke zwischen Angriffsgeschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit schließen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie NIS2 erfüllen können.
Knowledge Hub
Die NIS-2-Richtlinie – wo stehen wir derzeit?
Die Frist für die Umsetzung der zweiten EU-Richtlinie über die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen (NIS 2) lief im Oktober 2024 ab, wobei nur eine Handvoll Mitgliedstaaten diese Aufgabe erfüllt hatten.
Auswirkungen des NATO-Ausgabenziels von 5 % des BIP auf die europäischen IKT-Ausgaben
Auf dem NATO-Gipfel 2025 in Den Haag vor einigen Wochen haben sich die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2035 5 % ihres jährlichen BIP für die Kernanforderungen der Verteidigung sowie für verteidigungs- und sicherheitsbezogene Ausgaben bereitzustellen.
IAM 2025: Der Aufstieg der Maschinen
Identity and access management (IAM) und damit auch die Identitätssicherheit ist aus betrieblicher und risikomanagementtechnischer Sicht eine der größten und folgenreichsten Herausforderungen, denen sich alle europäischen Unternehmen heute gegenübersehen.
Veranstaltungsort
Steigenberger Hotel Köln
Steigenberger Hotel Köln
Habsburgerring 9-13, 50674 Köln
Teilnahmebedingungen
Bitte VOR Ihrer Registrierung lesen:
Der IT Security Summit richtet sich an IT- und Fachpersonal aus IT-Anwenderunternehmen in Deutschland. Für diesen Personenkreis ist die Teilnahme kostenfrei.
Im Sinne dieser Teilnahmebedingungen gelten als IT-Anwenderunternehmen alle Unternehmen, die selbst keine Beratungsdienstleistungen erbringen und/oder keine Produkte oder Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) entwickeln, herstellen oder vertreiben.
Mitarbeiter von ausgelagerten IT-Unternehmen, die ausschließlich für die Muttergesellschaft tätig sind und keine Geschäfte mit Dritten tätigen, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt. Mitarbeiter von IT-Dienstleistungsunternehmen haben in der Regel nur über Sponsoring Zugang zu unseren Veranstaltungen.
IT-Anbieterunternehmen im Sinne dieser Teilnahmebedingungen sind Hardware-, Software-, Dienstleistungs- und Telekommunikationsunternehmen sowie Beratungsfirmen und ICT-Dienstleister.
IDC behält sich ausdrücklich das Recht vor, Anmeldungen von Personen abzulehnen, die nicht zur oben genannten Zielgruppe gehören, auch wenn die Einladung von einem unserer Partner, versehentlich von IDC selbst oder durch die Teilnahme an einer Online-Umfrage ausgesprochen wurde.
Nach der Registrierung über das Online-Anmeldeformular und der erfolgreichen Überprüfung durch IDC erhalten Sie eine verbindliche Anmeldebestätigung per E-Mail.
Nicht die richtige Veranstaltung für Sie?
Keine Sorge! Wir organisieren eine Vielzahl von Veranstaltungen, die originelle Ideen anregen, die neuesten Branchenkenntnisse vermitteln und Fachleute wie Sie miteinander vernetzen sollen. Melden Sie sich einfach für Einladungen zu Veranstaltungen an, und wir benachrichtigen Sie, sobald eine neue Veranstaltung Ihren Interessen entspricht.
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